Implantate

Das Team Implantologie

Frau Schattlain

Frau Schattlain

Frau Nicole Helmecke

Frau Sarah Nessig

Frau Sarah Nessig

Frau Hinda Medimegh

Frau Hinda Medimegh

Frau Veronika Lührs

Frau Veronika Lührs

 

 

 

 

Ein Implantat – was ist das?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Ihr Grundgerüst (Schraube, Zylinder oder Gewindestift) wird dauerhaft im Knochen verankert und trägt einen Pfeiler. Dieser dient zur Befestigung des sichtbaren Zahnaufbaus. Heute stehen eine Vielzahl von Systemen und Materialien (Titan, Keramik, Bioglas etc.) zur Verfügung, die gut in den Knochen einwachsen und verschiedenen Anforderungen Rechnung tragen können.

Möglichkeiten und Grenzen

Eine erfolgreiche Zahnimplantation setzt ein Mindestmaß an Knochensubstanz im Kiefer voraus. Heute ist bei zahnmedizinischen Spezialisten jedoch auch der Aufbau eines ausreichenden Knochenfundaments mit natürlichen Ersatzmaterialien oder Membranen möglich. Grundsätzlich gibt es deshalb keine Altersbegrenzung für das Setzen eines Implantats. Von einem noch nicht abgeschlossenen Knochenwachstum bei Kindern und Jugendlichen einmal abgesehen. Einschränkungen für die Implantation sind aber bestimmte Grunderkrankungen der Knochen, der Leber oder des Herzens, mangelhafte Mundhygiene, schlechter Zustand des Zahnfleisches oder spezielle, individuelle Gegebenheiten z.B. aufgrund von Medikamenteneinnahme. Mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrungen mit Implantaten lassen heute eine sehr gute Verträglichkeit und Belastbarkeit erwarten. Implantate verhelfen zu Ästhetik, Selbstbewusstsein und Lebensqualität. Unterstützen Sie diese Leistungen der modernen Zahnmedizin durch eine perfekte Mundhygiene. Nur so lassen sich Komplikationen vermeiden und ein dauerhafter Erfolg sichern.

So wird implantiert

Unter örtlicher Betäubung wird an der entsprechenden Stelle des Kiefers, wo das Implantat eingefügt werden soll, der Knochen freigelegt. Nun wird genau in der Größe des einzusetzenden Implantats ein Stollen in den Kiefer gebohrt und die künstliche Zahnwurzel eingesetzt. Danach werden Knochenhaut und Zahnfleisch wieder zugeklappt und alles vernäht (geschlossene Einheilung). In den nächsten 10 – 20 Wochen wächst das Implantat in den Kieferknochen ein bzw. fest mit diesem zusammen. Es darf in dieser Zeit nur unter  ganz speziellen Bedingungen belastet werden (vgl. weitere Ausführungen). Der Heilungsprozess wird danach regelmäßig kontrolliert. Nach Abschluß der Einheilung wird das Implantat „freigelegt“ und die Durchtrittstelle im Bereich der Schleimhaut geformt. Ca. eine Woche später beginnt der Aufbau des Zahnersatzes beispielsweise als Krone, Brücke oder herausnehmbarer Zahnersatz. Das Implantat ist nun nahezu genauso belastbar wie ein eigener Zahn.

Risiken

Beim Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel in den Kiefer kann es – wie bei jedem operativen Eingriff – in seltenen Fällen zu Verletzungen von Nerven, Blutgefäßen und Nachbarzähnen kommen. Weitere Komplikationen sind eine verzögerte Einheilung, Infektionen, Unverträglichkeit des eingesetzten Materials sowie eine frühzeitige Lockerung des Implantats.